Multimedia

aktualisiert: 23.04.2013 13:47 Uhr
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Fit fürs Web: Unser großes Multimedia-Lexikon
Sie verstehen nur Bahnhof, wenn Ihre Freunde über Facebook, Twitter oder Smartphones reden? Das muss nicht sein: Mit unserem Internet-Lexikon bekommen Sie schnell einen Überblick. Viele nützliche Internet-Adressen sorgen dafür, dass Sie sofort durchstarten können.
Begriffe:
(Klicken Sie auf ein Wort und sie gelangen direkt zur Erläuterung.)Apple
Application (App)
Bits & Bytes
Blog
Bluetooth
Browser
Chat, Chatroom
Cloud
De-Mail
Digital Native
Download
DSL
E-Book, E-Paper
E-Learning
E-Postbrief
Firewall
Flashmob
Forum
iTunes
LAN
Link
meinVZ
Netbook
Netvibes (RSS-Reader)
Notebook (Laptop)
Podcast
RSS
Skype
Slapping (Happy Slapping)
Smartphone
Soziale Netzwerke
Spam
Streaming
Suchmaschinen
Trojaner
UMTS
URL
Virenscanner
Web 2.0
Wikipedia
WLAN
YouTube
Apple
Das 1976 gegründete Unternehmen mit Sitz in Cupertino (US-Bundesstaat Kalifornien) wird von Steve Jobs geführt, den manche als genialen Visionär in Sachen Multimedia ansehen. Fakt ist: Apple (zur deutschsprachigen Website der Firma) hat in den vergangenen Jahren mit seinen multifunktionalen Produkten wie iPod, iPhone und iPad die multimediale Welt enorm verändert. Apple hat auch das Mac-Betriebssystem auf den Markt gebracht. Es ist ein Konkurrenzprodukt zum Betriebssystem Windows vom US-Konzern Microsoft, das weltweit auf den meisten PCs im Einsatz ist. Dennoch hat Mac eine eigene Fangemeinde. Markenzeichen von Apple ist der schwarze Apfel, der an der rechten Seite anbissen erscheint. Apple gilt als eine der wertvollsten Markennamen der Welt.
App (Application)
Eine App ist ein kleines Programm, das auf Smartphones oder Tablet-Computern zum Einsatz kommt und meistens nur eine kleine Funktion übernimmt: Aktuelle Börsenkurse darstellen oder berechnen, wie viel Trinkgeld Sie im Restaurant zahlen sollten. Apple, der Hersteller des populären iPhones, wirbt mit dem Spruch: „Es gibt für fast alles eine App.“
Bits, Bytes & Megabytes
Ein Bit ist die kleinste digitale Dateneinheit. Es kann die Werte 0 oder 1 haben. Die Geschwindigkeit einer Datenleitung wird in Bit pro Sekunde gemessen. Ein Byte ist eine Dateneinheit, die aus acht Bits besteht: z.B. 10100110. Die Größe von Dateien wird in Byte angegeben. 1000 Bytes werden als ein Kilobyte (kB) bezeichnet, 1000 Kilobyte als ein Megabyte (MB) und 1000 Megabyte als ein Gigabyte (GB). Manchmal wird auch mit dem Faktor 1024 statt 1000 gerechnet.
Blog
Abkürzung für „Weblog“ (Online-Tagebuch). Zweck ist: Werden Sie zum Autor oder Reporter und veröffentlichen Sie Ihre eigenen Texte, Fotos oder Videos in Ihrem persönlichen Blog. Teilen Sie Ihre Gedanken und Ideen im Internet mit anderen und vernetzen Sie sich. Technische Vorkenntnisse braucht man dafür nicht. Wer einen Blog betreibt, ist ein Blogger. Eine besondere Form des Blogs ist der auf Kurznachrichten (maximal 140 Zeichen) spezialisierte Dienst Twitter. Bekannte Blog-Anbieter sind Blogger und Wordpress.com. Im Gegensatz zu statischen Internetseiten, die Informationen nur in eine Richtung (zum Leser hin) transportieren und die kaum Möglichkeiten des Mitmachens bieten, werden Blogs zum Web 2.0 ("Mitmach-Internet") gezählt. Ähnlich wie Foren haben sich Blogs bei Spezialthemen bewährt. Auch Firmen setzen Blogs ein, um über firmeninterne Entwicklungen top-aktuell zu berichten.
- Blogoscoop: Online-Landkarte mit vielen deutschen Blogs.
- Hier finden Sie eine kleine Übersicht von lesenswerten deutschen Blogs.
Bluetooth
Per Funk Endgeräte wie Handy, Notebook oder MP3-Player steuern, das ist der Zweck von Bluetooth. Dabei handelt es sich um Funk, der zum Beispiel bei Freisprecheinrichtungen in Autos eingesetzt wird. Der tiefere Sinn von Bluetooth ist es, ohne Kabel zwischen den verschiedenen Geräten auszukommen - auf kurze Distanz. Bluetooth kennt man deshalb auch von kabellosen Computermäusen oder kabellosen PC-Tastaturen.
Browser
Dieses Programm brauchen Sie, um sich auf Internetseiten zu bewegen. Der Browser ist Ihr „Surfbrett“ im Online-Meer. Besonders beliebte Browser sind der Internet Explorer und Firefox. Auch der Suchmaschinen-Anbieter Google hat einen Browser auf den Markt gebracht: Google Chrome. Opera ist ein weiterer beliebter Browser, auf Apple-Computern wird häufig Safari verwendet.
Viren und anderen Schädlinge werden meistens über den Browser eingeschleust. Deshalb sollten Sie Ihren Browser immer auf dem neuesten Stand halten.
Chat, Chatroom
Ein Chat ist eine Plauderei mit Hilfe des Internets. Das Besondere: Zwei oder mehr Chatter schicken sich ihre Mitteilungen in Echtzeit. Es ist wie eine Unterhaltung zwischen Menschen, die gerade auf dem selben Kanal online sind. Technisch gesprochen sind die Computer der Chatter in einem Chatroom zusammengeschaltet. Jeder Chatter sieht auf seinem Bildschirm, welche anderen Teilnehmer gerade im Chatroom sind und kann sie so direkt "ansprechen", ihnen also Texte schicken. Dabei handelt es sich meistens um Grußbotschaften, Meinungen zu einem Thema oder Stimmungen. Machmal treten Chatter nicht mit ihrem echten Namen auf, sondern mit Nicknames (Spitznamen). Ebenfalls typisch für Chats sind Smileys, also Symbole für Gefühle (zum Beispiel: lachendes oder weinendes Gesicht). Ein populärer Chat ist jener bei Facebook.
Cloud
Eine Cloud ("Wolke") nennt man ein Angebot, bei dem Dienste in einem Netzwerk angeboten werden. Aus Sicht des Benutzers ist die Umsetzung diese Dienste nicht sichtbar, er weiß also nicht, wo und wie zum Beispiel die verschiedenen Daten gespeichert werden. Privatanwender nutzen Cloud-Dienste meist als Datenspeicher, wie die iCloud von Apple, wo Bilder, Mails, Dokumente oder Apps mit verschiedenen Geräten sychronisiert werden auch GoogleDrive bietet einen ähnliche Service. Clouds können aber auch nicht nur Datenspeicher, sondern auch ganze Rechner und Netzwerke virtuell anbieten oder sogar Anwendungen wie die Tabellenkalkulation oder Textverarbeitung von GoogleDrive.
Der Vorteil eines Cloud-Services ist neben der Verfügbarkeit - die Daten oder Programme müssen nicht auf einem einzigen Rechner vorhanden sein - die leichtere Skalierbarkeit. Reicht die Leistung für den Dienst nicht mehr aus, kann der Anbieter leicht die Speichergröße oder Rechneleistung anpassen, ohne das der Nutzer davon etwas merken muss.
De-Mail
Die De-Mail funktioniert im Grunde genau wie die klassische E-Mail. Nutzer richten sich bei einem der Anbieter ein Konto ein und können darüber elektronische Briefe senden und empfangen. Der Unterschied liegt im Detail: Bei der Registrierung muss der Nutzer sich persönlich identifizieren, in der Regel schicken die De-Mail-Anbieter dazu Mitarbeiter an die Haustür oder arbeiten mit Einzelhandelsketten zusammen. So ist sichergestellt, dass eine De-Mail tatsächlich von dem angegebenen Absender stammt. Außerdem werden De-Mails grundsätzlich verschlüsselt verschickt, unterwegs allerdings kurz entschlüsselt und auf Schadsoftware überprüft.
Digital native
Als "Digital native" ("digitaler Ureinwohner") werden Menschen bezeichnet, die von Geburt an mit digitalen Medien - also Computer, Mail, Mobiltelefon, MP3-Geräten - und vor allem mit dem Internet aufgewachsen sind. Das bezieht sich im engeren Sinne auf jene Generation, die ab den 1990er Jahren zur Welt gekommen ist. Wer im Gegenzug das digitale Zeitalter erst als Erwachsener erlebt hat, wird als "Digital immigrant" ("digitaler Einwanderer") bezeichnet.
Download
Wenn Daten von einem fremden Rechner auf den eigenen übertragen werden, dann spricht man vom Herunterladen, einem Download. Die Übertragung in die Gegenrichtung, also vom eigenen Computer zu einem anderen wird Upload genannt, die Datei wird hochgeladen. Oft wird auch das Angebot, ein Programm, Musikstück oder Film herunterzuladen, als Download bezeichnet.
DSL
Internetleitung, die eine schnelle Datenübertragung ermöglicht. Nachfolger des deutlich langsameren ISDN-Standards. Menschen ohne DSL sind arm dran: Videos und Live-Übertragungen lassen sich nicht laden, Webseiten brauchen zum Teil sehr lange, bis sie vollständig am Bildschirm erscheinen. In ländlichen Gebieten ist DSL häufig noch nicht flächendeckend verfügbar.
Die Geschwindigkeit einer Datenleitung wird in Bit pro Sekunde gemessen. „DSL 3000“ steht für eine Geschwindigkeit von 3000 Kilobit pro Sekunde (drei Millionen Bit pro Sekunde). Das enstspricht etwa 150 eng beschriebenen Schreibmaschinenseiten Text pro Sekunde. Um ein hochauflösendes Digitalfoto zu empfangen, benötigen Sie mit DSL 3000 etwa zehn Sekunden.
Wichtig: Wenn ein Provider wie etwas die Telekom vor Ort zum Beispiel DSL 16.000 anbietet, bedeutet das noch lange nicht, dass dort in allen Haushalten auch 16.000er DSL zur Verfügung steht. Entscheidend ist vor allem, wie weit das Haus jeweils von der Vermittlungsstelle entfernt ist. Es gilt: je weiter weg, desto langsamer wird das DSL. Grund ist der Kapazitätsverlust in den Kupferkabeln zwischen den Häusern und der Vermittlungsstelle. Bei Glasfaser treten diese Verluste nicht auf.
- Hier können Sie testen, wie schnell Ihr DSL wirklich ist
- Hier können Sie ermitteln, welches DSL für Ihren Ort angeboten wird
- Telekom schafft die DSL-Flatrate ab: Fragen und Antworten (Quelle: Telekom)
E-Book, E-Paper
Wer Bücher nicht mehr in der gedruckten Fassung, sondern digital lesen will, greift auf ein E-Book zurück. Dabei handelt es sich um Dateien, die dem Buch optisch nachempfunden sind. Vorteile eines E-Books: Textpassagen können direkt mit Internetseiten verlinkt werden, Querverweise innerhalb des Buches können ebenfalls per Link miteinander verbunden werden. Auch Markierungen oder Notizen sind bei E-Books möglich, ohne das Werk - wie beim gedruckten Buch sonst möglich - zu "beschädigen". Um E-Books auf Computern oder Smartphonesanzuzeigen, werden bestimmte Dateiformate wie PDF oder Open EBook OEB) verwendet.
Analog zum E-Book gibt es das E-Paper. Viele Verlage bieten auf diesem Weg eine digitale Form ihrer gedruckten Zeitungen oder Zeitschriften an.
Als E-Paper werden auch extrem dünne Displays (Bildschirme) bezeichnet, die biegbar und mit Akkus ausgestattet sind. Sie sind in Optik und Handhabung echtem Papier nachempfunden. Buchstaben und Bilder auf dieser Art von E-Paper erscheinen nur dann, wenn Umgebungslicht auf das Gerät fällt - wie bei echtem Papier eben.
E-Learning
Waren im letzten Jahrtausend in der Schule Tafel und Kreide in Einsatz und der Tageslichtprojektor der technische Höhepunkt, so steht beim E-Learning der Computer als Medium im Mittelpunkt. In Laptop-Klassen nutzt jeder Schüler seinen tragbaren Computer im Unterricht und es werden ganze Studiengänge virtuell über das Internet in Form zum Podcasts, Downloads und Chats bestreiten.
Neben Telefon und Fax hat sich die E-Mail mittlerweile zum meistgenutzten Kommunikationsmittel entwickelt. Der E-Mail-Verkehr ist Teil des Internets. Jeder Nutzer hat ein Postfach, das sich auf einem Internet-Rechner (Server) befindet und E-Mails sammelt. Von dem Heim- oder Bürorechner aus kann der Nutzer dann auf sein Postfach zugreifen, E-Mails empfangen oder neue E-Mails weltweit verschicken. Bei den folgenden Anbietern (Auswahl) können Sie sich ein kostenloses E-Mail-Postfach anlegen lassen:
E-Postbrief
Auf den ersten Blick ähneln sich E-Postbrief und De-Mail in vielen Punkten: Auch hier muss sich der Kunde zunächst persönlich identifizieren, hier über das Postident-Verfahren. Anschließend bekommt er eine Adresse für elektronische Post, über die er verschlüsselte Nachrichten senden und empfangen kann. Im Gegensatz zur De-Mail gelten diese aber nicht als rechtsverbindlich. Eine Kündigung kann man so im Zweifel also nicht verschicken. Dafür lassen sich E-Postbriefe auch an reguläre Postadressen senden, das Ausdrucken und Zustellen übernimmt die Deutsche Post.
Größtes soziales Online-Netzwerk. Weltweit haben sich 700 Millionen Nutzer (davon in Deutschland 17 Millionen) ein persönliches Profil angelegt und vernetzen sich mit ihren Freunden, Bekannten und Kollegen. Textnachrichten können genauso ausgetauscht werden wie Fotos, Videos und Chat-Nachrichten. Facebook ist für viele junge Menschen zur zentralen Kommunikationsplattform geworden. Schon deshalb, weil man auf Facebook schnell erkennt, für was sich andere gerade interessieren. Prägnantes Instrument des Netzwerkes ist der "Gefällt mir"-Knopf, über den man seine Sympathie für ein Thema oder den Kommentar eines anderen Facebook-Nutzers ausdrücken kann.
Auch Unternehmen nutzen in zunehmenden Maße Facebook, um mit eigenen Seiten dort auf sich aufmerksam zu machen. Facebook wurde 2004 unter anderem von Mark Zuckerberg in den USA aus der Taufe gehoben und ist mittlerweile ein milliardenschweres Unternehmen. Es ist aber in den vergangenen Monaten vor allem wegen seines Umgang mit den Nutzerdaten in die Kritik geraten. Deswegen sehen Kritiker Facebook als nichts anderes an als eine riesige Datensammelmaschine.
Verwandte Begriffe: Soziale Netzwerke
Firewall
Die Firewall ist ein zusätzliches Schutzprogramm, das Sie auf dem Computer installieren sollten. Es hat die Funktion eines „virtuellen Türstehers“: Die Firewall sorgt dafür, dass Kriminelle keinen Zugriff auf sensible Daten haben und kontrolliert, welche Programme Informationen von Ihrem Computer ins Internet senden dürfen und welche nicht. Die Firewall von Windows ist auf vielen PCs schon ab Kauf installiert. Sie erreichen Sie über die Systemsteuerung ("Start"-Knopf links unten am Bildschirmrand.) Bewährte Firewalls gibt es zum Beispiel hier:
Flashmob
(auch: Flash Mob) Wenn sich blitzartig (=flash) eine Menschenmenge (=mob) an einem öffentlichen oder halböffentlichen Ort versammelt, um eine kurze und mehr oder wenige sinnvolle Aktion gemeinsam auszuführen, spricht man von einem Flashmob. Oft sollen diese Aktionen einfach nur witzig oder kurios sein. Die Aufrufe zu einem Flashmob laufen meistens über die sozialen Netzwerke (Facebook, VZ, Twitter). Doch auch via Kettenbrief-Mails oder Mobiltelefone wurde schon zu Flashmobs aufgerufen.
Beispiel: Am 20. Januar 2008 stürmten ungefähr 700 Menschen in München eine Filiale von McDonald's am Stachus und kauften dort auf einen Schlag 4385 Hamburger und Cheeseburger. Rund zwei Monate später fand eine ähnliche Aktion in Berlin statt.
Forum
Die lateinische Bedeutung des Wortes Forum deutet es an: Es handelt sich um einen "Marktplatz", auf dem in erster Linie Meinungen und Erfahrungen ausgetauscht werden. Wichtiger Unterschied zum Chat: Im Forum findet die Kommunikation nicht in Echtzeit statt, die Teilnehmer müssen also nicht zur selben Zeit online sein.
Typisches Merkmal für Foren: Die Antworten zu einer Ausgangsmeldung werden direkt darunter wie Kommentare abgebildet. Die Teilnehmer eines Forums treten nicht mit ihrem echten Namen auf, sondern mit ihrem Spitznamen (Nickname). In den meisten Foren müssen sich die Teilnehmer erst anmelden, bevor sie an den Diskussionen teilnehmen können.
Diskussionsforen und Hilfeforen zu technischen Fragen sind die häufigsten Formen dieses interaktiven Mittels im Internet. Allerdings sind Nutzer, die sich nicht an die Verhaltensregeln (Netiquette) halten, ein häufiges Problem in Foren.
iTunes
CD adé: In Musik-Läden im Internet können Sie Ihre Lieblingssongs für tragbare Abspielgeräte kaufen - digital und sofort verfügbar. Der kleine „MP3-Player“ hat längst den sperrigen CD-Walkman abgelöst, und die Zeiten, in denen Fachkundige illegal Musik aus dem Netz klauen mussten, sind auch vorbei: Heute gibt es legale, schnelle und vor allem günstige Alternativen.
- Kostenlose Musik bei Tonspion.
- Der iTunes-Store von Apple: Hier finden Sie alles für Ihr Apple-Gerät.
- musicload: Einer der führenden deutschen Musikläden.
- Sie können sich nicht entscheiden? Dann schauen Sie mal in diese Shop-Übersicht.
LAN
Kabelgebundenes Netzwerk, über das sich ein Computer mit dem Internet verbinden lässt. Kommt häufig in Privathaushalten oder im Büro zum Einsatz. Legendär sind die sogenannten LAN-Partys, auf denen oft hunderte Computerspieler ihre Rechner per Netzwerk verbinden und dann in virtuellen Team-Spielen gegeneinander antreten: exzessives, nächtelanges Zocken.
Link
Internet-Verweis, mit dem Sie von Seite zu Seite „springen“ können. Meistens erkennt man Links daran, dass sie unterstrichen oder besonders hervorgehoben sind. Je mehr Verweise im Internet auf eine Seite führen, desto beliebter ist sie: Suchmaschinen werten die Popularität von Internetseiten aus, um einschätzen zu können, wie relevant eine Seite ist.
MeinVZ
Hier treffen sich vor allem deutsche Internet-Nutzer. Ursprünglich war das StudiVZ nur für Akademiker gedacht – mit SchülerVZ und meinVZ wurde das Netzwerk eine Plattform für jedermann. Das „VZ“ versucht vor allem durch transparente Datenschutz-Richtlinien zu punkten. Nachholfbedarf gibt es aber noch im Bereich der multimedialen Funktionen. Der Siegeszug von Facebook hat die VZ-Netzwerke stark in den Hintergrund gedrängt. Im April 2013 kündigten die Macher gar an, das Netzwerk schuelerVZ einzustellen.
Verwandte Begriffe: Soziale Netzwerke
Netbook
Kleiner tragbarer Computer, der vor allem für die Internetnutzung für zwischendurch gedacht ist. Netbooks haben weniger Leistung, verbrauchen dafür aber wesentlich weniger Strom als richtige Laptops und sind deutlich günstiger. Die kleinen Gefährten passen in jede Handtasche und sind ideal für Kleinigkeiten wie E-Mails lesen oder twittern. Besonders beliebt bei Studenten.
Netvibes (RSS-Reader)
Um nicht den Überblick über Ihre Lieblingsseiten im Internet zu verlieren, können Sie hier dynamische Lesezeichen hinterlegen und auf einen Blick sehen, was es Neues auf Ihren favorisierten Seiten gibt. Dieser Dienst wird auch als „RSS-Reader“ bezeichnet – er verwaltet abonnierte RSS-Feeds. Das spart Zeit und ist praktisch: Gestalten Sie online Ihre personalisierte Nachrichtenseite. Hier einige Beispiele für beliebte Feed-Reader:
Notebook (Laptop)
Tragbarer Computer. War die kleinen Kiste früher nur bürotauglich, so kann der kleine Rechner heute fast alles, was auch sein großer Bruder kann: im Internet surfen, Filme und Musik abspielen, Videospiele. Einziger Schwachpunkt: Der Akku, der bei hoher Beanspruchung nur wenige Stunden durchhält. Spezielle Stromspar-Funktionen sollen eine höhere Ausdauer ermöglichen.
Verwandte Begriffe: Netbook
Podcast
Ein Podcast ist eine digitale Video- oder Audio-Datei, die Sie im Internet herunterladen können - zum Beispiel ein Musik-Video oder ein Hörspiel. Viele Radio- und Fernsehsender veröffentlichen ihre Sendungen als Podcast. So können Sie Ihre Lieblingsprogramme genießen, wann und wo sie wollen – zum Beispiel beim Joggen, wenn Sie ihr mobiles Abspielgerät dabei haben.
RSS
Ein RSS-Feed ist ein dynamisches Lesezeichen einer Internetseite. Sie erkennen es am orangenen Symbol in Ihrem Browser. Das Lesezeichen funktioniert wie ein Inhaltsverzeichnis einer Webseite, das sich automatisch aktualisiert. Den RSS-Feed können Sie abonnieren und jederzeit auf dem neuesten Stand bleiben, ohne ganze Seiten nach Neuigkeiten durchsuchen zu müssen.
SkypeMit diesem Programm können Sie kostenlos und weltweit von Computer zu Computer telefonieren. Dafür brauchen Sie ein Mikrofon und einen schnellen Internetzugang. Wer zudem über eine Kamera (Webcam) verfügt, kann Videokonferenzen veranstalten. Gegen Gebühren können Sie mit Skype auch internationale Festnetz- und Handygespräche führen.
Slapping (Happy Slapping)
Hinter dem makaberen Ausdruck "Happy Slapping" (frei übersetzt: Fröhliches Verprügeln) verbirgt sich ein ernster Hintergrund. Beim "Happy Slapping" werden Prügelszenen, vornehmlich unter Jugendlichen, mit dem Handy gefilmt und anschließend weitergeleitet oder/und ins Internet gestellt. Dabei kann der eigentliche Verursacher die weitere Dynamik der Verbreitung nicht mehr kontrollieren.
Smartphone
Handy, das zusätzlich über viele Funktionen eines Computers verfügt. Kultstatus hat etwa das iPhone, mit dem man nicht nur telefonieren, sondern auch per WLAN oder UMTS im Internet surfen kann. Smartphones sind zwar chic, aber noch relativ teuer. Wenn man den Visionen von Konzernchefs glauben will, gehört die Zukunft der Kommunikation den Smartphones.
Spam
Was der Werbemüll im heimischen Briefkasten, ist Spam im Internet. Vor allem das E-Mail-Postfach wird mit unverlangten Werbemails überflutet. Gegen Spam-Mails kann man Spam-Filter-Programme einsetzten, die versuchen – manchmal selbstlernend – unerwünschte E-Mails nach verschiedenen Kriterien auszufiltern.
Soziale Netzwerke
Sie sind das Herzstück des neuen Internets: Große Plattformen, auf denen Menschen sich begegnen und miteinander kommunizieren. Für so ziemlich jedes Bedürfnis gibt es eine passende "Community":
- XING ist die Plattform für berufliche Kontakte.
- Wer kennt wen: Soziales Netzwerk in Deutschland.
- Lokalisten: Hier vernetzen sich die Menschen in ihrer Heimat.
- Main.de: Spezielles Netzwerk für Unterfranken und seine viele Gemeinden.
Verwandte Begriffe: Facebook, meinVZ, Twitter, YouTube
Streaming
Viele Rundfunksender bieten ihre Programme live im Internet an, als sogenannten Webstream. Der Vorteil für den Nutzer: Es gibt keine Empfangsstörungen mehr, und Sie können aus unzähligen Angeboten wählen. Mittlerweile gibt es auch WLAN-Radios, die sich per Funknetzwerk mit dem Internet verbinden und auf Knopfdruck viele verschiedene Webstreams abspielen.
Suchmaschinen
Das Internet verfügt über Milliarden von Seiten, und Suchmaschinen durchstöbern für Sie dieses Dickicht nach passenden Inhalten. Aber Vorsicht: Suchmaschinen speichern fast alles und vergessen nichts. Überlegen Sie es sich also zweimal, wenn Sie persönliche Informationen im Netz veröffentlichen. Google, Bing und Yahoo sind die bekanntesten Suchanbieter.
- Google bietet auch eine spezielle Suche für Blogs an.
- Suchen Sie mit Google News auf vielen Nachrichtenseiten gleichzeitig.
Trojaner
In Anlehnung an das trojanische Pferd handelt es sich hier um ein Programm, das versteckte Funktionen hat - zum Schaden des Computers, auf den der Trojaner geladen wurde. Dabei werden zum Beispiel Passwörter oder Zugangsdaten ausspioniert und über das Internet versendet. Meistens fängt man sich Trojaner über E-Mails ein. Schutz: Laden Sie keine Programme aus unbekannten Quellen auf ihren Computer. Auch ein aktueller Virenscanner ist wichtig.
Kurznachrichtendienst. Mit Twitter veröffentlichen Sie Texte, so genannte „Tweets“, mit maximal 140 Zeichen im Internet. Die klassische Frage dabei: „Was passiert gerade?“. Ihren Nachrichtenkanal können andere Internetnutzer lesen und abonnieren – Abonnenten bekommen automatisch die neuesten Nachrichten zugeschickt. Die Leser, die Ihren Nachrichtenkanal abonniert haben, heißen „Follower“.
- Was wird in Deutschland bei Twitter diskutiert? Täglich neu gibt es hier die Twitter-Trends.
- Durchsuchen Sie hier das Twitter-Universum nach Informationen.
- Hier können Sie live verfolgen, was deutsche Politiker twittern.
- Was gibt es Neues von der Main-Post? Aktuelles Berichte finden Sie bei Twitter.
Verwandte Begriffe: Soziale Netzwerke
UMTS
Funk-Standard für den mobilen Empfang von Internetdaten, der über das lokale Handynetz funktioniert. Je nach Ort und Datenanbieter variieren die Übertragungsgeschwindigkeiten stark. Auch die Kosten für den Empfang sind noch relativ hoch. Weil immer mehr Nutzer mit ihren mobilen Geräten online sein wollen, wird die Verfügbarkeit von UMTS seit Jahren ausgebaut.
URL
Die URL ist eine vollständige Adresse einer Internetseite und beginnt mit „http://“. Die Main-Post erreichen Sie im Internet zum Beispiel unter der URL „http://www.mainpost.de/“. HTTP ist das Kürzel für ein Übertragungsprotokoll, das Seiteninhalte aus dem Internet auf Ihren Computer herunterlädt. Die Inhalte werden in einem speziellen Code namens HTML dargestellt.
Virenscanner
Dieses Programm schützt Ihren Computer vor schädlichen Infektionen, sogenannten Viren oder Würmern. Wichtig: Sie sollten Ihren Virenscanner regelmäßig aktualisieren, um vor den neuesten Bedrohungen geschützt zu sein. Neben kostenpflichtigen Virenscannern gibt es auch einige kostenlose Varianten, die nur über die wichtigsten Funktionen verfügen.
Zuverlässige Virenscanner gibt es unter anderem hier:
Web 2.0
Kunstbegriff für Internet-Dienste, die den Nutzer und seine individuellen Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen. Das Web 2.0 wird auch als „Mitmach-Internet“ bezeichnet, weil es einen intensiven sozialen Austausch ermöglicht. Soziale Netzwerke und Blogs sind Beispiele dafür – hier können auch Technik-Laien eigene Inhalte erstellen und ihre Kreativität frei entfalten.
Wikipedia
An der offenen Internet-Enzyklopädie kann jeder mitschreiben. Mehr als eine Million Artikel sind in der deutschsprachigen Version bereits abrufbar. Damit ist Wikipedia (gegründet: Januar 2001) eine der größten Wissens-Datenbanken im Internet und liegt nach eigenen Angaben weltweit auf Platz acht der am meisten besuchten Webseiten. Wikipedia gibt es in 260 Sprachen. Der Name setzt sich aus „wiki“ (hawaiianisch für „schnell“) und „Encyclopedia“ (englisch für Enzyklopädie) zusammen. Qualitativ kann sich das Projekt neben „alten“ Nachschlagewerken wie dem Brockhaus sehen lassen. Dennoch ist das Online-Lexikon mehrfach wegen gefälschter oder manipulierter Artikel in die Schlagzeilen geraten. Das von der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz betreute Internetportal klicksafe hat eine lesenswerte Übersicht veröffentlicht, die zeigt, wie man die Qualität von Wikipedia-Artikeln prüfen kann. Betreut wird die durch Spenden finanzierte Enzyklopädie von der nicht profitorientierten Wikimedia Foundation in San Francisco/USA.
WLAN
Kabelloses Netzwerk zum Herstellen einer Internetverbindung. An vielen öffentlichen Orten (zum Beispiel in Cafés oder Universitäten) kann man Funknetzwerke nutzen. Als „offene Netzwerke“ bezeichnet man solche Netze, die ohne Passwort zugänglich und deshalb besonders unsicher sind. Um das Abhören von Funkverkehr zu vermeiden, sollte man nur geschützte Netze nutzen.
YouTube
„Broadcast Yourself“: Soziales Netzwerk, in dem die Nutzer Videoclips hochladen, kommentieren und bewerten können. In jeder Minute werde ungefähr 35 Stunden an Videomaterial auf YouTube hochgeladen. Halten Sie sich für einen geborenen Entertainer, wollen Ihre Urlaubsvideos präsentieren, sind extrem kreativ, haben schöne Schminktipps für andere oder einfach zu viel Freizeit? Dann ab zu YouTube.
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