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WÜRZBURG
Feinstaub: Maximal 20 Prozent vom Autoverkehr

Lag es am perfekten Biergarten-Wetter, an den Spielen der Fußball-Europameisterschaft – oder interessieren sich die meisten Würzburger einfach nicht für die aktuelle Feinstaub-Situation? Bei einer Informationsveranstaltung am Montagabend im jüdischen Gemeindezentrum „Shalom Europa“ wollten jedenfalls nur gut 20 Bürger wissen, was die Stadt unternimmt, um die Feinstaub-Konzentration im Talkessel so gering wie möglich zu halten. Vertreten war die Bürgerschaft hauptsächlich durch Mitglieder der „Umwelt- und Gesundheitsinitiative Heuchelhoftunnel“, des Bürgervereins Heuchelhof und der Bürgerinitiative Unteres Frauenland.  »mehr

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Frank71 (104 Kommentare) am 19.06.2012 17:52

Nur 20 Besucher...

... interessieren sich für das Thema Feinstaub. DEM Hauptaurgument der Tunnelfreunde für einen Tunnel, den angeblich ganz Würzburg will. Die Ausführungen der Referenten haben zudem das Drohgebärde Feinstaub in Würzburg sehr deutlich widerlegt. Es wird langsam mehr als deutlich, wie sich die Tunnelinitiative die Fakten zurechtbiegt, um Stimmung für die Interessen ein paar Weniger zu erzeugen.
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1934 (283 Kommentare) am 19.06.2012 19:31

Zuckerbrot und Peitsche

Anfangs haben es die Tunnelbefürworter und Grundstücksspekulanten versucht, allen das Blaue vom Himmel zu versprechen, z. B. den Bewohnern vom Reichenberger Grund mit einer komplett eingausten Talbrücke, einschließlich grüner Weide mit lila Kühen oben drauf und je nach Wunsch auch mit einem Grill- oder Boltzplatz. Darauf sind auch viele Bürger reingefallen und fanden den Tunnel gut.

Jetzt, nach dem die Justiz die schillernde Seifenblase der Tunnelbefürworter hat platzen lassen, kommt die Peitsche "Feinstaub" heraus. Mal sehen, was demnächst noch kommen wird, wenn auch das nicht hilft. Wahrscheinlich findet sich dann auch noch neben einem Feinstaub-Dr. noch ein Psychanalytiker, der sich für den Tunnel aussprechen wird.
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dasistmirauchzuviel (2 Kommentare) am 19.06.2012 23:45

Typisch für den Oberbürgermeister

Der Redakteur von diesen Artikel hat schon recht: „Lag es am besten Biergartenwetter“.
Der Oberbürgermeister hat wohl am letzten Freitag noch auf den Wetterbericht gewartet um für die Veranstaltung am Montag einzuladen oder er musste sich sicher sein das Deutschland nicht aus der EM fliegt. Auf jeden Fall ist an einem Freitag die Bürger für Montag einzuladen auch mir zu knapp. Aber so schafft man es unliebsame Themen niederzuhalten. Typisch OB halt.
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Jackrrrr (172 Kommentare) am 20.06.2012 16:36

Artikelüberschrift grob irreführend

Maximal 20 % kommen aus dem Autoverkehr innerhalb Würzburgs - 67% des Feinstaubs kommt von außerhalb, ich möchte wetten das da auch Autoverkehrsfeinstaub dabei ist.
Herr Kleiner: Die Verdrängungseffekte einer Umweltzone kann man leicht vermeiden indem man eine Umweltzone statt eine Umweltstraße ausweist - auch am KFP kam es häufig zu überschreitungen, warum soll dort die Belastung nicht reduziert werden? Ein Schelm wer sich bößes dabei denkt, das die Station deaktiviert wurde!
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